Übach-Palenberg in alten Ansichten

Übach-Palenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Reinhold Esser
Gemeente
:   Übach-Palenberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1742-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Übach-Palenberg in alten Ansichten'

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29. Ecke Aachener Straße-Frankenstraße. Im Jahre 1909 gab es in Palenberg und Bersitten folgende Gewerbetreibende: Josef Derichs, Bäcker; Josef Derichs, Kolonialwarenhandlung; Th. Dreschers, Kolonialwarenhandlung; Wilhelm Wienands, Kolonialwarenhandlung; Josef Derichs, Mühlenbauer; Josef Hansen, Maurer; Josef Benau, Schneider; H. Trümpener, Bau- und Möbelschreiner; Franz Keufen, Schuhmacher; H. Mertens, Schuhmacher; Th. Dreschers, Wirt; Bernhard Ernst, Wirt und Johann P1um, Wirt. Nach dem Einzug des Bergbaues wuchs die Zahl der Gewerbebetriebe auf den heutigen Ieistungsfähigen Stand.

30. Heerlener Straße mit der Wirtschaft Kirschfink, heute Moitroux. Rechts im Hauseingang steht Johann Kirschfink rnit seinen beiden Söhnen. Links neben der Wirtschaft sind die gut erhaltenen Häuser Peters und Kloth zu sehen. Kurz vor dem ersten Weltkrieg waren in Scherpenseel folgende acht Gast- und Schankwirtschaften verzeichnet: G. Badjou, Scherpenseei Nummer 185; Anton Hahn, Scherpenseei Nummer 110; G. Hermanns, Scherpenseei Nummer 53; Jakob Simons, Scherpenseel Nummer 61; Witwe Simons, Scherpenseel Nummer 9; W. Wallmanns, Scherpenseel Nummer 123; H. Wetzler, Scherpenseel Nummer 14 und H. Zaunbrecher, Scherpenseel Nummer 14.

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i -."",,'" 31. Rochusstraße in Richtung Übach gesehert, mit der Restauration Heiliger, heute Gaststätte Plum, Ecke Roermonder Straße-Rochusstraße, um die Jahrhundertwende. Auf dem Heimweg von den Steinkohlebergwerken in Alsdorf und Hoengen machten die Übacher Bergleute dort Rast und tranken einen guten Korn. Bereits im Jahre 1848 wurde die Grube 'Maria Hauptschacht' in Hoengen und im Jahre 1850 'Anna' im benachbarten Alsdorf in Betrieb genommen. Viele Übacher fanden bis zur Abteufung der Zeche Carolus Magnus in Übach-Palenberg dort Beschäftigung.

32. Jülicher Straße mit dem ehemaligen Bauernhaus Drehsen im Jahre 1912. Mit rund dreihundert Jahren ist es eines der ältesten Häuser der Stadt Übach-Palenberg. Einrichtungen lassen darauf schließen, daß sich dort früher einmal eine Bank (Geldstube) befunden haben muß. Vor wenigen Jahren wurde das Gebäude von der Stadt erworben. Was in Zukunft damit geschehen soll, ist noch ungewiß. Vielleicht wird dort einmal ein kleines Museum eingerichtet. Der frühere Eigentümer wurde ausgesiedelt und wohnt jetzt im sogenannten 'Heidberghof'.

Strasse

33. Freiheitstraße-Oberstraße mit Blickrichtung Kirche. Auf der linken Seite sind die früheren Häuser Vahsen, Dassen und Reinartz zu sehen. Heute befindet sich dort ein großer Wohn-Komplex der 'Senioren-Wohnungen GmbH und Co. Bauträger KG'. Rechts im Foto sind die Häuser Altdorf, Pedrazzi-Ruland und Spiertz im alten Zustand zu erkennen. übach war bis zur Industrialisierung ein uraltes Bauerndorf. Zu jedem Bauernhaus gehörte ein Kuhstall. Die Kuh bedeutete die Lebensgrundlage der Familie. Butter und Käse wurden zum Markt getragen und verkauft.

34. Kirchberg, früher Wynandsberg in Richtung Steinkohlezeche Carolus Magnus gesehen, Bis zum Jahre 1911 war an der Stelle, wo die Zechenanlagen der inzwischen stillgelegten Grube liegen, ein friedliches Wiesental, durch das die klaren Wasser des 'Übaches' flossen. Das an diesem Bach liegende Dorf verlor allmählich seinen rein ländlichen Charakter. An seine Stelle trat ein Ortsbild, das die Anwesenheit der Industrie erkennen Iieß, Von links angefangen sind folgende Häuser zu sehen: Mingers Martin, Windmüller Josef', Wynands, Wynands Albert, Philipps Matthias und Philip ps Jakob. Rechts ist Haus Josef Breuer zu erkennen.

35. Heerlener Straße mit Gaststätte Gerhard Hermanns, heute Harden. Neben acht Wirtschaften waren im Jahre 1909 in Scherpenseel folgende Gewerbetreibende eingetragen: eine Agentur, ein Bäcker, ein Frisör, ein Bildhauer, zwei Eisenwarenhandlungen, eine Fahrradhandlung, ein Fuhrunternehmer, zwei Gärtner, eine Hefehandlung, elf Händler, vier Kleinhändler, eine Kohlenhandlung, acht Kolonialwarenhandlungen, zwei Konfektionsgeschäfte, zwei Maurer, zwei Metzger, drie Näherinnen, vier Pliesterer, zwei Schlosser, ein Schrnied, zwei Schneider, drei Bau- und Möbelschreiner, fünf Schuhmacher, acht Weber, ein Zigeleibesitzer und ein Zimmerer.

36. Freiheitstraße, früher Oberstraße genannt. Übach war irn vorigen Jahrhundert eine der größten Bürgermeistereien des Kreises. Im Jahre 1852 zählte die Gemeinde mit ihren dazugehörenden Dörfern und Höfen 1 807 Einw.ohner mit 346 Gebäude. Es entfielen auf:

Übach - 1 424 Einwohner; Bosche1n - 226 Einwohner; Crynshäuschen - 7 Einwohner; Drinhausen - lO Einwohner; Holthausen - 61 Einwohner; Hoverhof - 25 Einwohner; Stegh - 45 Einwohner und am Weißenhaus - 9 Einwohner. Im Jahre 1905 waren irn gleichen Gebiet 2 037 Einwohner registriert.

37. Rimburger Straße, in früherer Zeit Poststraße genannt. Auf dem Foto ist oben links im Fenster der Schneidermeister Peter Sauren zu erkennen. Vor dem Tor sind die Näherinnen der Schneidermeisterin Therese Lesmeister-Schoofs zu sehen. Ihre Nähstube befand sich hinter diesem Anwesen im elterlichen Haus Lesmeister. Im Jahre 1909 waren in Übach folgende Schneider verzeichnet: Anton Delahaye, Josef Keufen, Alois Kleinen, Peter Sauren und Konrad Thelen. Als Näherin war um diese Zeit Nettehen Beys verzeichnet.

38. Am Nützenberg, Gaststätte Cramen kurz nach dem ersten Weltkrieg. Im Hintergrund ist in hellem Hemd Dionysius Windmüller zu erkennen. Bei der Frau handelt es sich um Hubertine Crampen. Vor dem Haus sind die Mitglieder des Übacher Radfahrvereins 'Kaiser Wilhelm' versammelt. Von rechts: Johann Fröschen, Anton Crampen, Jakob Fröschen, Leo Wiertz und Peter Kleinen. In Übach waren irn Jahre 1929 neben zwei Radfahrvereinen noch ein Heimatverein, ein Kriegerverein, vier Gesangvereine, zwei Schützenbruderschaften, drei Theatervereine, fünf Turn- und Sportvereine und zwei TrommIerkorps verzeichnet.

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