Übach-Palenberg in alten Ansichten

Übach-Palenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Reinhold Esser
Gemeente
:   Übach-Palenberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1742-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Übach-Palenberg in alten Ansichten'

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39. Heerlener Straße mit katholischer Pfarrkirche 'Maria Himmelfahrt', rechts im Bild. Im Foto oben links ist die Ecke Heerlener Straße mit der Ausfahrt nach Grotenrath zu sehen. Die beiden dort stehenden Häuser sind bis auf den heutigen Tag noch gut erhalten. Unten links ist die Scherpenseeler Schule, die gegenüber dem Rathaus lag, sichtbar. An dieser Stelle steht heute eine Auto-Reparaturwerkstatt mit Tankstelle. Bis zum Bau des Rathauses in Übach im Jahre 1939 beziehungsweise bis zur Zusamrnenlegung der drei Bürgermeistereien im Jahre 1935 war Scherpenseel Sitz der Verwaltung für Frelenberg, Palenberg und Scherpenseel.

40. Zweibrüggen, Mühle. Beim Eintritt der Wurm in den übach-Palenberger Raum war die Marienthaler Mühle, die 1832 erbaut wurde, zur Herstellung von Mehl, Öl und Graupen in Betrieb. Es folgte die Zweibrüggener Mühle. Sie war noch vor kurzem die letzte mit Wasserkraft betriebene Mühle im gesamten Kreisgebiet. Im Zuge der Wurm-Regulierung wurde das alte Flußbett der Wurm so begradigt, daß der Fluß heute das Mühlrad nicht mehr erreicht. Schon im Jahre 1458 wird die Frelenberger Mühle erwähnt, die in einigem Abstand von der Zweibrüggener Mühle folgte.

41. Marktplatz, altes Rathaus und Schule. Der Entwicklung der Gemeinde Übach wurde besonders Rechnung getragen durch die im Jahre 1925 vom Preußischen Minister des Inneren erteilte Genehmigung zur Ausscheidung aus dem Bürgermeisterei-Verband Baesweiler und zur Bildung einer eigenen Bürgermeisterei Übach. Dieser standen von 1925 bis 1928 nur drei kleine Amtsräume im alten Schul- und Verwaltungsgebäude am Marktplatz zur Verfügung. Ab 1. Januar 1929 konnte die Verwaltung schließlich in diesem Gebäude in elf Räumen ihre Arbeit verrichten.

8ürgermeisteramt.

GRUSS AUS SCHERPENSEEL.

42. Bürgermeisteramt Scherpenseel. Die Gemeinden FreIenberg, Scherpenseel und Teveren wurden zwar 1815 selbständige Bürgermeistereien; sie waren jedoch meist ohne eigene Bürgermeister. Im Jahre 1861 wurde durch die Regierung in Aachen eine neue Einteilung der Bürgermeistereibezirke vorgenommen. FreIenberg sollte ursprünglich zu Geilenkirchen gezogen werden, was jedoch am Widerstand des damaligen Bürgemeisters Esser, Geilenkirchen, scheiterte, der FreIenberg nicht übernehmen wollte. Schließlich wurde Frelenberg mit Scherpenseel vereinigt. 1935 erfolgte der Zusammenschluß der Bürgermeistereien Übach, Scherpenseel und Frelenberg zur Gemeinde Übach-Palenberg.

Gruss aue Palenberg

Bahnhof

43. Bahnhof Ubach-Palenberg. Ausgesprochen günstig für das hiesige Gebiet wirkte sich der Bau der Eisenbahnstrecke Aachen-Mönchengladbach-Düsseldorf im Jahre 1851 aus. Übach-Palenberg erhielt schon frühzeitig eine Haltestelle. Im Jahre 1912 wurde ein Bahnhof gebaut, der sich auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes befand und bald zu klein war. Durch den rapiden Anstieg der Bevölkerung sah sich die Reichsbahndirektion veranlaßt, im Jahre 1935 mit dem Bau eines moderneren Bahngebäudes zu beginnen. Nach dem Kriege wurde dieser Bahnhof modernisiert und erweitert.

44. Bahnübergang am 'Hotel Ernst' um das Jahr 1925. Rechts im Bild ist ein imposanter Lindenbaum zu sehen. Er stand unter Naturschutz und wurde leider im zweiten Weltkrieg zerstört. Hinter diesem Baum ist das damalige Stellwerk sichtbar. Dort wurden auch die Fahrkarten für die Eisenbahn kontrolliert. Heute ist das Stellwerk auf der anderen Seite der Gleise. Hinter den Schranken in Richtung Marienberg lag die Wiese des Eigentümers Ernst. Dort stand ein mächtiger Nußbaum.

45. Bahnstation Übach-Palenberg im November des Jahres 1912. Seit Mitte des verflossenen Jahrhunderts verkehrt die Eisenbahn durch Übach-Palenberger Gebiet. In dieser Zeit wurde die Bahnstrecke von Aachen über Mönchengladbach nach Düsseldorf gebaut. Leider ist in der vergangenen langen Zeit auch ven Unglücksfällen im Zusammenhang mit der Bahn im hiesigen Bereich zu berichten. Am 8. März 1871 zum Beispiel wurde zwischen Palenberg und Rimburg ein achtjähriger Junge, Josef Werden, Sohn von Heinrich Josef Werden, aus Scherpenseel gebürtig, von der Lokomotive überfahren.

46. Alte katholische Kirche 'Maria Heimsuchung' Marienberg. Die Pfarrkirche, ein dreischiftiger, gotischer Bau, brannte mitsamt dem Turm im Jahre 1777 nieder. Im Jahre 1787 war der Neubau der Kirche vollendet. Die feierliche Konsekration erfolgte jedoch erst am 14. Juni 1851 durch den Kölner Kardinal von Geißel. Das im zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Gotteshaus wurde neu aufgebaut und konnte zum 50-jährigen Ortsjubiläum der Oblaten des heiligen Franz von Sales am 30. Juli 1961 konsekriert werden. In Marienberg ist das Ursprungshaus der Oblaten in Deutschland.

47. Innenraum der katholischen Pfarrkirche St. Fidelis Boscheln. Boscheln gehörte bis zum Jahre 1953 zur Pfarre Übach. Seit dem Jahre 1925 wurde in der alten Schule an der Rochusstraße jeden Sonn- und Feiertag das Meßopfer gefeiert. Am 23. Februar 1930 konnte die feierliche Einsegnung der St.-Fidelis-Kirche stattfinden, einen schlichten Saalbau als Notkirche mit wirkungsvoll gestaltetem Giebel, schönem Portal und Dachreiter. Am 6. März 1930 wurde der erste Rektor der neuen Gemeinde ernannt; 1953 erhielt Boscheln Pfarrechte. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde ein Glockenturm gebaut und die Kirche gründlich renoviert.

48. Pfarrkirche St. Dionysius Übach von der Friedhofseite her gesehen. Rechts im Bild ist die frühere Metzgerei Willms sichtbar. Im Jahre 1446 wird erstmals von dem baulichen Zustand der Kirche berichtet. Das im zweiten Weltkrieg zerstörte Langhaus der gotischen Hallenkirche ist nach dem Urteil der Fachleute im 15. Jahrhundert errichtet worden. 1566 mußte der Dachstuhl erneuert werden. Im zweiten Weltkrieg brannten der Turmhelm und das hohe Walmdach des Langhauses vom 18.-19. November 1944 während der Kriegshandlungen ab. Am 31. Mai 1955 konnte nach vollständigem Wiederaufbau das Kirchweihfest gehalten werden.

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