Übach-Palenberg in alten Ansichten

Übach-Palenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Reinhold Esser
Gemeente
:   Übach-Palenberg
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1742-5
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Übach-Palenberg in alten Ansichten'

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49. Grundsteinlegung zum Bau der katholischen Kirche Palenberg im Jahre 1930. Das ständige Anwachsen des Ortes, bedingt durch das Steinkohlebergwerk Carolus Magnus, führte zur Errichtung einer neuen Kirche in der Ortsmitte. Sie wurde der heiligen Theresia vom Kinde Jesu geweiht. Im Jahre 1952 wurde die bisherige Rektoratsgemeinde selbständige Pfarre. In der Zeit von 1930 bis heute waren an dieser Kirche Pfarrektor Ahrens, Pfarrektor Wassenberg und Pfarrer Schroeder als Seelsorger tätig,

50. St-Petrus-Kapelle, volkstümlich Karlskapelle, Kaiser Karls kleinster Dom, stammt in ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jahrhundert. Vorgängerin der frühromanischen Kapelle des 11. Jahrhunderts war eine Holzkirche des späten 8. Jahrhunderts. Das Gotteshaus war wahrscheinlich von Beginn an Tauf- und Pfarrkirche der umliegenden Siedlungen. Noch lange war sie die Pfarrkirche für Frelenberg und Zweibrüggen. Um 1350 wird sie noch als Pfarrkirche geführt. Später zählte sie zu Frelenberg, dessen Pfarrer die beiden Kirchen irn Wechsel der Sonntage bediente.

51. Innenraum der katholischen Kirche Marienberg im Festschmuck am 29. Januar 1916. Es handelt sich um die Klosterkirche der Oblaten vom heiligen Franz von Sales. Die Pfarrchronik Marienberg-Scherpenseel berichtet: 'Am 19. August 1911 las der Oblatenpater Meisingor zum ersten Male die heilige Messe in der Marienberger Kirche und begann damit die Wirksarnkeit der Niederlassung der Oblaten des heiligen Franz von Sales'. Im Ubach-Palenberger Stadtteil Marienberg stand somit die Wiege der Oblaten des heiligen Franz von Sales für ganz Deutschland.

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52. Heerlener Straße mit katholische Pf'arrkirche. Am 30. April 1891 fand die feierliche Einführung des neuen Pfarrers J ohann Peter Becker, geboren zu Gangelt, statt. Er regte den Neubau einer Pfarrkirche in Scherpenseel an und wollte sie durch freiwillige Spenden finanzieren. Am St.-Rochus-Montag, dem 22. August 1892 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Am 2. September 1895 wurde die neue, gotische Hallenkirche von Herrn Weihbischof DI. Fischer aus Köln eingeweiht. Die Kirche hat den zweiten Weltkrieg gut überstanden und ist in der bisherigen Bauausführung erhalten geblieben.

53. Alte katholische Pfarrkirche St. Dionysius Frelenberg. Sie stammt in ihren ältesten Bauteilen aus dem 15.-16. Jahrhundert. Im Jahre 1826 wurde die Kirche durch einen neuen Chor erweitert, zu dessen Bau 60000 Steine auf der Gemeindewiese gebrannt wurden. 1828 brach man den zwischen Schiff und Chor befindlichen Bogen weg und ersetzte ihn durch zwei Eisenträger. Erst im Jahre 1829 wurde der neue Chorbau vollendet. Am 25. September 1960 wurde durch den Bischof von Aachen eine neue katholische Pfarrkirche konsekriert, weil die alte Kirche nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach.

54. Steinkohlebergwerk Carolus Magnus. Im Jahre 1892 wurde dem Eschweiler Bergwerks-Verein auf Grund der am 18. Juni 1892 unter dern Namen 'Borschelen lIl' das Bergwerkseigenturn in dem in der Gemeinde Freienberg und Übach belegenen Felde, welches einen Flächeninhalt von 2 188 962 Quadratmeter hatte, zur Gewinnung der in dem Felde vorkommenden Steinkohlen vom Oberbergarnt Bonn verliehen. Das Steinkohlefeld wurde im Jahre 1909 von mehreren französischen Gesellschaften erworben. 1911 wurde mit dem Abteufen begonnen. 1917 konnte erst die Kohleförderung aufgenommen werden.

55. Steinkohlebergwerk Carolus Magnus. Für die bis zum Einzug des Bergbaues überwiegend ackerbautreibende Bevölkerung brachte die Zeche Carolus Magnus 'Arbeit und Brot'. So arbeiteten dort 1 182 Personen im Jahre 1924, 1 442 Personen im Jahre 1925, 1 796 Personen im Jahre 1926, 2224 Personen im Jahre 1927 und 2951 Personen im Jahre 1928. Bis zur Schließung dieses Bergwerkes im Jahre 1962 waren zeitweise über 3 000 Menschen beschäftigt. Danach siedelte sich hier hauptsächlich metallverarbeitende Industrie an.

56. Steinkohlebergwerk Carolus Magnus im Jahre 1913. Bereits im Jahre 1911 wurde die Zeche Carolus Magnus errichtet. Im neuen Industriegelände zwischen Übach und Palenberg entstanden in kurzer Zeit Schächte, Brunnenhäuser, Wasserturm, Maschinen- und Kesselhaus, eine Kokerei mit 100 Koksöfen, ein Benzolgebäude, zwei Kamine, 90 und 100 m hoch, eine Kohlenwäsche und vieles andere mehr. Das von der Gewerkschaft Carolus Magruis erworbene Gelände ging der Landwirtschaft verloren. Dieser früher vorherrschende Wirtschaftszweig wurde dadurch mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt.

57. Trauerzug für die Opfer des Grubenunglücks beim Steinkohlebergwerk Carolus Magnus im Jahre 1913. Der Zudrang zu der Trauerfeier war riesengroß. Man sprach von etwa 10 000 Menschen. Für die Trauerfeierlichkeiten war ein Sonderzug von Aachen nach Ubach-Palenberg eingesetzt worden. Das Unglück war bei der Neuanlage eines Schachtes geschehen. Bei den hierbei anfallenden schwierigen Arbeiten muf Men vierzehn Menschen ihr Leben lassen. Nach der gerichtlichen Untersuchung lag hier kein menschliches Versagen vor.

58. Steinkohlezeche Carolus Magnus. Das Abteufen der Schächte, das im Jahre 1911 begann, bereitete anfangs große Schwierigkeiten, weil das Steinkohlegebirge sehr tief unter der Erdoberfläche lag und die Schichten, die es unmittelbar bedeckten, fast ausschließlich aus Schwimmsanden bestanden. Nach Jahren mühevoller Arbeit konnte erst im Jahre 1917 die erste Kohleförderung aufgenommen werden. Neben vielen Tagesanlagen wurde im Jahre 1918 die Permutitanlage - Betriebsgebäude für Wasserenthärtung errichtet. Das Foto zeigt den Beginn der Bauarbeiten.

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