Überherrn in alten Ansichten Band 2

Überherrn in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Walter Oehling
Gemeente
:   Überherrn
Provincie
:   Saarland
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6711-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Überherrn in alten Ansichten Band 2'

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59. Aufgenommen von der Höhe des Beruser Waldes ('Hinterst Ath'), sieht man an der Mertener Straße zwei Häuser (Haus FeitWolf, links, und Haus Berrar- Weiland), die im September 1939 durch den Beschuss der französischenArtillerie stark beschädigt worden waren. Dahinter ist die 'Schwarz Bréck' zu erkennen, eine Sicherheitsmaßnahme für die Straße, ûber welche die Seilbahn die Bruchsteine der Beruser Kalksteinbrüche ins Kalkwerk nach Überherrn beförderte. Das Gelände zwischen Rathaus-, Mertener und Etzelstraße war in der Zeit des Zweiten Weltkrieges noch größtenteils unbebaut. Im Hintergrund ist die Ortslage von Überherrn mit dem Kirchturm von St. Bonifatins und dem 'Stenndinger' arn Horizont zu erkennen.

60. Als die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke 1912 das 'Kalk- und Zementwerk' Überherrn übernahmen, baute man eine Seilbahn, die von den Kalksteinbrüchen in Berus bis nach Überherrn ins Kalkwerk führte. In Bisten mussten Straßen mit Stahlnetzen überspannt werden, so die Mertener Straße (Bushaltestelle: 'Netz") und Rathausstraße (in der 'Bischter Kehr'). Die Seilbahn arbeitete 36 [ahre, ehe eine private Firma 1948 den Steinbruch in Berus übernahm. Da man nur noch den Rohkalkstein für den Häuserbau benötigte, wurde die Seilbahn von einer französischen Firma demontiert und nach Norwegen verkauft. Einige Lausbuben aus den Dörfern an der Strecke machten sich zuweilen den Spaß, an den sanften Hängen des Beruser Waldes über die Masten in die Loren zu klettern, um dann, nur eine kurze Strecke gondelnd, wenig später wieder abzuspringen. Das Foto aus dem [ahre 1939 zeigt eine Lore dieser Seilbahn auf dem Weg zum Kalkwerk Überherrn. Im Hintergrund sieht man die Silhouette von Überherrn mit den Türmen der Antoniuskapelle (links) und der pfarrkirche St. Bonifatius (rechts).

61. Im Iahre 1900 taten sich sechs wackere Überherrner Bauern zusammen und gründeten die Firma 'Fischer & Co', um in Berus aufSterres' Kalk abzubauen und ihn in Überherrn in einem kleinen Kalkofen zu verarbeiten. Der Transport erfolgte anfangs noch mit pferdefuhrwerken von Berus die 'Alt Chaussee' hinunter. Nach der Übernahme durch die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke erledigte eine Seilbahn den Transport. Zudem ersetzte man 1912 den alten Ofen durch einen großen Ringofen, der lange Zeit als der größte und modernste Kalkofen im Saarland galt. Zwischen den Weltkriegen fanden viele Männer hier einen Arbeitsplatz; das Werk wurde bald zum größten Arbeitgeber des Ortes. Infolge Rationalisierungsmaßen stellte das Kalkwerk Überherrn 1961 seinen Betrieb ein. Das Foto zeigt das Kalkwerk Überherrn mit seinem 84 Meter hohen Turm in den fünfziger [ahren.

Krieger·Denkmal

62. Diese vierteilige Ansichtskarte von 1950 titelt 'Überherrrr/Saar; das Tor zum Warndt'. Die 'Strassenansicht' links oben zeigt die Hauptstraße, den Bahnübergang mit geöffneten Schranken und Häuschen des Schrankenwärters. Der 'Bahnhof" darunter war noch 1966 der größte bundesdeutsche Grenzbahnhoffür den Güterverkehr. Im Juli 1990 wurde das Bahngebäude abgerissen. Seitdem finden auf der freien Fläche Wochen- und Flohmärkte, auch die Kirmes und das Grenzlandfest statt

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