Östringen in alten Ansichten

Östringen in alten Ansichten

Auteur
:   Josef Hartlieb
Gemeente
:   Östringen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3399-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Östringen in alten Ansichten'

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9. Eine der ältesten Fotografien. Bürgermeister Anton Essenpreis mit Familie um 1880. Bürgerrneister Josef Schorr und sein Nachfolger Anton Essenpreis waren die Erbauer der heu tigen Grundschule.

10. Ortsmitte Östringen 1899, aufgenommen anläßlich der Primiz von Leopold Rothermel. Im Vordergrund links das Rathaus (heute Heimatmuseum), im Hintergrund die Zigarrenfabrik Sieferer, im Vordergrund rechts die Gemeindewaage, und an der Ecke Kirchstraße die Kreuzigungsgruppe, die später vor dem Pfarrhaus stand. An den Hausfassaden sehen wir die erste elektrische Freileitung.

11. Der Östringer Jahrmarkt 1905. Offenbar herrschte am Markttag 1905 herrlicher Sonnenschein. Man sieht es an den Schatten der Häuser, Wahrzeichen ist auch der Sonnenschirm, den einige Damen nach damaliger Sitte tragen. Links: Wohnhaus (heute Zum Ochsen), Zum Lamm, Kirchberg. Rechts:

Unter anderen Giebelhaus Vonderheid mit Torbogen. Altes Rathaus mit Turm und sichtbarer Uhrzeit. Was noch auffällt sind die Verkaufsstände auf der einen Seite, die ohne Zwischenräume aneinandergereiht sind.

12. Landsturmmann 1914 - feldmarschmäßig! Weitere derartige Fotos wurden in letzter Minute vor der Vernichtung bewahrt. Wer keine Verwendung hat, sollte solche Zeugen einer vergangenen Zeitepoche dem Museum überlassen.

13. Östringer Landwehrmänner im August 1914. Der Offizier in der rechten Mitte ist Kaufmann Carl von der Heid. Weitere Namen: Josef Metzger, Peter Weber, Josef Barth, Jakob Ringer, Ambros Förderer, Josef Essert, Josef Heinzmann, Müller Josef Klotz, Valentin Heinzmann, Martin Hotz, Jakob Hotz, Ludwig Huber, Anton Köhler, Wilhelm Hotz (Adlerbuckel), Sebastian Greulich, Martin Klotz und Michael Brecht. Im Hintergrund Staffage des Münsters zu Breisach.

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(3ur ~röftnung ber 2iutolinie !mitllg'O,!s-!)eim=6insI)eim om 10. ffebruor 1920.)

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unb !.affen uns 'für roenig <Belb oud) nod) nad) 6htrsl)ejm [ûhren! 6Dmurbe enbUd] mal (Befooft, mes mlt ertrdumt 'feit ~f)ren:

Dom s{t'aid)'gau bis 3um Dbenm'OIb fann lJJ1'an je!!t 2! u t 0 jiaiI)ren! 1Bdf.e<rt, vollem! ~~Ueri, DllIUera~ f.ann rnon je!3t 2! u t o fcl)ren!

~r. !lßa'Os, nefttingen.

14. Der Abschied von der alten Postkutsche und das Autolied.

15. Oben: Die alte Postkutsche. Der alte Postweg nach Langenbrücken, auf dem man damals zum Bahnhof gerumpelt wurde, war voller Tücken und Gefahren. Es ist vorgekommen, daß Kutscher Jakob zurückfahren und Leiter und Säge holen mußte, um die vom Sturm abgerissenen Äste selbst beiseite zu räurnen, 'Wenn übervoll der Wagen' und das Pferd nicht anzog, ist oft das Fuhrrnannsblut aufgewallt, was sich in der Lautstärke kundtat! Platz in der Kutsche war filr nur wenig Mitreisende. Eingestiegen wurde auf der Rückseite. Siehe Bild! Ankunft und Abfahrt wurde durch ein Zeichen mit der Schelle angezeigt.

Unten: Hurra, das Auto ist da! Die Eröffnung der Auto-Linten nach Sinsheim und Mingolsheim war ein freudiges Ereignis in der ganzen Gemeinde. Das Lied wurde, wie später die Schlager, überall im Ort gesungen!

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16. Oben: Der nicht zustande gekommene Bahnanschluß. Seit 1890 hatten die Bemühungen um den Bahnanschluß die Gemüter erregt. Die Beschuldigung, Burgermeister Rotherrnel (1886-1904) habe den Anschluß bewußt sabotiert, ist nicht haltbar. 1890 hoffte man auf einen Anschluß an eine geplante Hauptstrecke Speyer-Sinsheim. Der Landtag lehnte dieses Projekt zugunsten von Lokalbahnen ab. Das Angebot einer Kölner Firma ließ sich nicht verwirklichen. Verhandlungen mit einer Lokalbahn-Direktion in Frankfurt verliefen fär Östringen negativ, weil diese der Lokalbahn durch das Katzenbachtal (1898) den Vorzug gab. 1914 war eine Trasse für eine Trambahn MingolsheimÖstringen bereits abgesteckt. Der Krieg hat den Plan zunichte gemacht.

Unten: Lokalbahn von 1898 der Strecke BruchsalOdenheim hier auf Odenheimer Gemarkung. An Umweltschutz dachte man damals noch nicht!

17. Primiz von Pater Reinhold Bender, 1923. Wir sehen von links nach rechts: Bürgermeister Heinzmann, Pfarrer RothermeI, Pater Appel, ein einundneunzigjähriger Geistlicher, Pfarrer Hettler, Pater Bender, Josef Jonitz (später Pfarrer in Tiefenbach) und Rektor Damian Bender.

18. Kirchplatz und Gartenstraße einst. Der Ortskern war recht dicht bebaut und die Straßen eng. Das Foto vom 27. März 1927 anläßlich der Primizfeier des Herrn August Bender zeigt die damals noch junge Linde auf dem Kirchplatz, den feierlichen Zug des Primizianten und des Volkes. Im Hintergrund das Fachwerk Hintere Straße 15, den schmalen Fußweg mit Steg über den Wassergraben, links Schuppen und Toreinfahrt (heute Gartenstraße) und davor den eisernen Brunnenstock, dem nur die nächsten Anwohner Wasser entnehmen durften. Wie auch hier, ist die Feier der Primiz immer ein großer Tag für die gesamte Gemeinde.

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