Östringen in alten Ansichten

Östringen in alten Ansichten

Auteur
:   Josef Hartlieb
Gemeente
:   Östringen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3399-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Östringen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

59. Der Erntewagen der alten Zeit. Vorsichtig über Stock und Stein, das Leit-Tier fest in der Hand, den Wagen hoch geladen und die BuscheIn festgespannt das war ein Teilstück der Getreideernte.

60. Die Dreschmaschine in Tiefenbach. In der Zeitepoche zwischen dem Drusch mit dem Flegel und dem Mähdrescher (1920-1948) wurden die Garben zum Dreschmaschinenplatz gefahren oder die Maschine kam in die Scheune. Bei dieser Arbeit, die heute von ein oder zwei Mann bewältigt wird, mußten viele Kräfte mithelfen. Wagen, Buscheln und Säcke mußten unter lastiger Staubeinwirkung bewegt werden. Es war eine schwere gefährliche und schrnutzige Arbeit.

61. Beim Tabakeinwiegen in Tiefenbach. Allerorts war das Tabakgeld Jahr für Jahr die Haupteinnahme der Landwirte. Der gebündelte Tabak wurde auf Wagen zum Verwiege- und Verladeplatz gebracht. Kleine Mengen wurden auf schweren Schubkarren angefahren.

62. Die Traubenernte. Froh ob der reichen Ernte und müde ob des Tages langer Arbeit wird der Heimweg angetreten!

63. Reiche Traubenernte in Tiefenbach. Der Winzer freut sich sichtlich ob des großen Ernte-Segens,

64. Der Kirchenchor mit Pfarrer Butz und Lehrer Reinfahrt, 1906. Zeigten wir zuvor Männer und Frauen bei der Arbeit 'in der Arbeitskleidung', so soll dieses Foto den 'Sonntags-Staat' zeigen.

ur a s SEr'ün e erg

Post Odenheim i. / ß. 276m Ü. M. Bes Alex G.Ütlihe Schönster Ausflugsor1 für Touristen.

65. Kurhaus Schindelberg. 1924 errichtete Geometer Wacker in unmittelbarer Nähe der Schindelberghöhe den ersten Siedlerhof außerhalb des Ortes, Der Platz wurde Anziehungspunkt für Ausflügler, so daß bald der Gedanke aufkam und auch verwirklicht wurde, auf 275 Meter Höhe das Kurhaus zu errichten. Heute ist es zentral für die Gesamt-Gemeinde gelegen. In der Umgebung finden sich geschichtlicher und sagenreicher Boden. Der Siegfriedsbrunnen erinnert an die Siegfrieds- und Nibelungensage. Das Stift Odenheim, heute Stifterhof genannt, gehörte einmal zu den Mächtigen und Reichen im Kraichgau. Im tiefen Waldesdunkel- 'einern Hagental' laut alten Schriften - befinden sich die geheimnisvollen Dreikreuzsteine. 'Hagen' bedeutet Dornen, auch Dornenhecke. Das Gelände war damals Gemeindeeigentum.

66. Die Dreikeuzsteine, Foto von 1928. Ursprünglich (1369) trennten drei Speyerer Grenzsteine den 'Besonderen St.Ulrichszehnten' gegen den 'Großen Zehnten der Gemeinde' entlang dem Kreuzsteiner Teich ab. 1686 heißt die Flur 'Hagental und Hagendor', 1719 hat der kurpfälzische Geometer Schernauer neu vermessen und die Steine versetzt. 1766 sind 'Drei alte niedere Steine' unweit der Gemarkungsgrenze erwähnt. Erst danach kam die Geschichte von den drei Handwerksburschen auf, die sich im Streit wegen eines Stückchens Brot gegenseitig töteten. In Wirklichkeit bedeutet der Stab in der Mitte des großen Steines 'Ein Mal, vor dem man weichen muß', wie in einer Grenzbeschreibung steht. Schere und Schuhsohle könnten Maße des einst dort wohnhaft gewesenen (Schinders oder) Schindelmachers gewesen sein. Ob hier, wie manche vermuten, einmal ein Femegericht residierte, läßt sich nicht erforschen, denn ein solches arbeitete geheim und im Dunkeln und hinterließ nichts Schriftliches.

67. Der Stifterhof. Wo heute beim Stifterhof unter hohen Bäumen die Kreuzigungsgruppe steht, befand sich einst der Hochalter des Münsters der Stiftsherren von Odenheim. Von der einstigen Befestigungsanlage sind noch zwei Türrne, einstige Eckpfeiler oder Forts, und einige alte Wappensteine vorhanden. Das Heimatmuseum besitzt zwei Abdrucke von Gernälden aus den Jahren 1795 und 1802, die die Anlage von 1120 bis 1525 und die Wiederherstellung von 1671 bis ins 19. Jahrhundert darstellen. Die älteren Mitbürger erinnern sich, daß behauene Steine willkürlich für andere Verwendung entnommen und weggebracht wurden. Zum Beispiel befindet sich heute ein 1803 zwischen Tiefenbach und Landshausen aufgestellter Meilenstein im Rathaus zu Tiefenbach auf dem sich Ornamente der ersten Abteikirche zu Odenheim aus den Jahren nach 1230 befinden.

68. Steinhauerkunst in Odenheim. Wie am Beispiel 'Münster' gezeigt wurde, war die Odenheimer Steinhauerkunst weithin bekannt. Weitere Steinhauerarbeiten finden wir am Schulhaus (1883), Forsthaus (1898), Rathaus (1903) und Erweiterungsbau der Kirche (1909-191O). Eine besonders schöne Steinmetzkunst ist die Rathausecke, wo der Held Siegfried den Drachen überwindet. 1932 wurde das weithin bekannt geword ene Denkmal liber dem Siegfriedsbrunnen errichtet, dessen Stifter der nach den U.S.A. ausgewanderte Siegmund Odenheimer ist.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek