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Fragmenten uit het boek ''

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29. Die Syrastraße war Teil einer alten Handelsstraße, die von Süden über Regensburg, Eger, Oelsnitz kommend in Plauen auf der alten Elsterbrücke den Fluß überquerte und weiter in Richtung Thüringen führte. An ihr entstand 1838-1841 die 1. Bürgerschule (die spätere Realschule) anstelle von 1834 bei einem Syrahochwasser zerstörten Gebäuden. Hinter der Straßenzeile steigt der Hang zum Hradschin an. Bekrönt wird das Bild vom Schloß. Die Straße teilte das Schicksal des Neustadtplatzes, die nach den Bombenangriffen von 1945 übriggebliebenen Baureste wurden später entfernt. Das Foto führt uns ins Jahr 1898 zurück.

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6russ aus Plauen

(Kroi8- u. Baupttlta.dt des Vogtla.ndes. C&, 0000 Eiuw.)

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30. Das Schloß gilt als Gründung der Vögte von Weida-Plauen. Zum ältesten erhaltenen Bestand rechnet man den 16eckigen Turm am rechten Bildrand, den Roten Turm, neben dem das 1786/87 erbaute sogenannte Gritznersche Haus steht. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloß Justizzwecken nutzbar gemacht und teilweise urn- und neugebaut . Der linke Ausbau war 1874 durch Bezirksbaumeister Carl Christian Zopff fertiggestellt worden, wobei man den Nordturm mit einem Spitzhelm anstelle der alten Barockhaube versehen hatte.

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31. Wohl am gleichen Tag wie die Abbildung 28 entstand dieses Foto von 1905, das uns sehr schön den Komplex von Schloß rnit Gefängnis, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht (noch vor der Übergabe) über Syrastraße und Neustadtplatz zeigt. Aufnahmestandort war wieder der Nordturm der St-Johannis-Kirche.

32. Für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Plauener Justizbeamten und Rechtsanwälte wurde 1928 im Schloßhof ein Denkmal aufgestellt, das der Dresdener Bildhauer Hermann Kreß entworfen hatte. Über einem Brunnenbecken und drei Schalen aus Muschelkalkstein erhob sich in Bronze das Reiterstandbild des heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen. Dahinter ist der 16eckige Rote Turm, wie das wohl dem 13. Jahrhundert angehörende Bauwerk seit dem 18. Jahrhundert genannt wird, zu sehen. Nach dem Abbruch des Brunnens konnte die Bronzeplastik gerettet und 1979 im Stadtpark neu aufgestellt werden.

Edgar Sehmidt, Dresden-Budapeet,

4853 b

33. Die einseitig bebaute Straße am Hradschin zeigt hier noch die kleinen alten Häuser, die im frühen 20. Jahrhundert Neubauten weichen mußten. Links fällt der Hangzur Syrastraße ab. Vielleicht erinnert der Flurund Straßenname 'Hradschin' wie in Prag und möglicherweise auch im vogtländischen Städtchen Pausa an eine frühere slawische Wehranlage. Archäologische Beweise dafür srehen jedoch bislang aus.

34. Das alte Amtshaus am Schloß diente seit 1888 als 'Herberge zurHeimath'. 1901 wurden hier 15 912 Übernachtungen registriert. Im Zuge des Gerichtsneubaus wurde es 1902 abgebrochen. Ein interessanter Barockbau mit Mansarddach und wertvollen Stuckdecken aus dem Ende des 17. Jahrhunderts ging damit verloren, den der Amtmann C. W. Graë mit hohemAufwand errichten lassen hatte, und zu dem ursprünglich auch ein von Zeitgenossen gerühmter barocker Garten gehört hatte. Die 'Herberge zur Heimat' wurde in das 1901 begonnene Eckhaus Königstraße/Bänkegäßchen verlegt, wo sie sich bis 1920 befand.

Pîauen i. V.

35. Der südliche Erweiterungsbau des Gerichtsgefängnisses war 1905 und der Neubau der Königlichen Staatsanwaltschaft sowie des Königlichen Amtsgerichts 1906 in Benutzung genommen worden. Der wuchtige Gerichtsneubau entstand an der zum Neustadtplatz abfallenden Hangseite des Amtsberges, an der sich bis dahin das alte Amtshaus und die nach einem Brand von 1708 neuerrichtete Amtsfronfeste befunden hatten.

Plauen t. V.

36. Eine relativ seltene Ansicht bietet sich uns in dieser Fotografie aus dem Jahre 1905 dar. Von dem nordöstlich des Neustadtplatzes gelegenen kleinen Gerberplatz führt die Gerberstraße herunter an die Elster, wobei sie den Mühlgraben kreuzt. Der Weg führt links an die alte Elsterbrücke mit der benachbarten Unteren Stadtmühle (Kreuzermühle) und dem ehemaligen Hospital St. Elisabeth, nach rechts verläuft hinter dem Gebäude die Elsterstraße.

37. Die Elsteraue wurde frühzeitig zum bevorzugten Industriestandort. Die Bleicherei, Färberei und Appreturanstalt CiC. Münzing in der Fürstenstraße 92 (der heutigen Stresemannstraße) ging auf eine Gründung von 1837 zurück. Am 6. Februar 1901 stürzte hier ein neuerbauter großer Wasserturrn ein.

38. Die Syrastraße mit der noch unverdeckt fließenden Syra macht in dieser Aufnahme aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen ruhigen, fast gemütlichen Eindruck. Links mündet die Schulstraße an Pöschels Restaurant ein. Gegenüber erhebt sich die 1838-1841 als 1. Bürgerschule errichtete Realschule. Das klassizistische Bauwerk galt als Sehenswürdigkeit Plauens. 1909/10 umgebaut und 1945 schwer beschädigt, wurde es 1948 abgerissen. Seit dem Mittelalter hatte hier das Syrauer Tor gestanden.

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